Workshopblock III

  • Workshop 13

    Systemische Therapie der bipolaren affektiven Störung

    Referent

    Dr. med. Gerhard D. Ruf

     

    Zusammenfassung

    In der systemischen Einzeltherapie arbeiten wir mit Hypothesen zur Frage, in welchem sozialen Kontext die psychiatrischen Symptome Sinn machen könnten. Beispielhaft wird eine Einzeltherapie mit Videosequenzen aus Therapiesitzungen mit einer als bipolar diagnostizierten Patientin gezeigt. Es wird besprochen, wie die manischen und depressiven Symptome in verschiedenen problematischen familiären Konstellationen als Lösung verstanden werden können, und es werden neue Lösungen erarbeitet, die Symptome überflüssig werden lassen.

     

    Literatur

    Ruf, G.D. (2005): Systemische Psychiatrie. Ein ressourcenorientiertes Lehrbuch. Stuttgart (Klett-Cotta). 3. Auflage 2015Ruf, G.D. (2013): Einführung in die systemische Psychiatrie. Heidelberg (Carl-Auer)

    Ruf, G.D. (2014): Schizophrenien und schizoaffektive Störungen. Heidelberg (Carl-Auer)

    Ruf, G.D. (2015): Depression und Dysthymia. Heidelberg (Carl-Auer)Ruf, G.D. (2017): Bipolare Störungen. Heidelberg (Carl-Auer) (erscheint 3/17)

  • Workshop 14

    Entwicklung des persönlichen Resilienzmodells – Ein Therapiemodul zur Aktivierung von Patientenressourcen

    Referentin

    Prof. Dr. Ulrike Willutzki

     

    Zusammenfassung

    Das Leben ist selten mühelos. Resilienz – die Fähigkeit, trotz widriger Umstände wieder auf die Beine zu kommen, und sich Handlungsspielräume zu erschaffen – ist eine Ressource, über die wir somit alle verfügen. Die systematische Aktivierung und Analyse solcher Fähigkeiten stehen im Mittelpunkt des „Persönlichen Resilienzmodells“ (Padesky und Mooney, 2012), das auf der Schnittstelle zwischen positiver Psychologie und kognitiver Verhaltenstherapie entwickelt wurde. In diesem Therapiemodul werden unabhängig von den Problemen von Ratsuchenden, Stärkenbereiche in den Blick genommen und erarbeitet, wie die Person dort im Einzelnen mit Hindernissen umgeht. Gemeinsam wird erarbeitet, ob und wie diese Resilienzstrategien der Person auch bei aktuellen Schwierigkeiten genutzt werden können. Im Workshop werden die einzelnen Schritte des Modells, gerne auch auf Basis eigener Resilienzbereiche, erarbeitet. In der Diskussion möchte ich gern mit den TeilnehmerInnen über Ähnlichkeiten und Unterschiede zu ressourcenorientierten Ansätzen in der systemischen Therapie (z.B. lösungsorientierten Ansätzen und Ausnahmenarbeit) sprechen.

     

    Literatur

    Padesky, C.A. & Mooney, K.A. (2012). Strengths-based cognitive-behavioural therapy: a four-step model to build resilience. Clinical Psychology & Psychotherapy, 19. 283-290

  • Worshop 15

    fällt aus
  • Workshop 16

    fällt aus
  • Workshop 17

    Emotionsfokussierte Therapie – das Verbindende der Emotion

    Referent

    Dr. phil. Patrick Jeger

     

    Zusammenfassung

    Emotionen geben uns entscheidende Hinweise, wie wir uns in unserer Umwelt bewegen sollen, sie bestimmen unsere Verhaltensabläufe und sie versorgen uns mit wichtigen Hinweisen über uns selber. Die Emotionsfokussierte Therapie arbeitet explizit mit Emotionen und damit wie diese flexibel genutzt und transformiert werden können. Im Workshop werden einige grundlegende Elemente der Emotionsfokussierten Therapie dargestellt, an Videobeispielen illustriert und in praktischen Übungen (zb. Marker-Erkennung und Einschätzung, empathisches Hineinvermuten) ausprobiert und vertieft.

     

    Literatur

    Auszra, L., Herrmann, I., Greenberg, L. (2017). Emotionsfokussierte Therapie, Ein Praxismanual. Göttingen: Hogrefe

  • Workshop 18

    fällt aus